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Montag, 9. Dezember 2013

Tekken 2 (PSX)

Auf der Playstation 1 habe ich "Tekken 2" früher fast bis zum Umfallen gezockt. Im Playstation Store gibt es diesen Beat 'em Up Klassiker jetzt als Download für PS3 und PSP. Das war für mich Grund genug, mir dieses Spiel noch mal genauer anzuschauen. Da wenig später außerdem das Original-Spiel wieder in meinen Besitz gelangt ist, habe ich den Vergleich gewagt und muss sagen, dass die Download-Variante auf der PS3 leider deutlich schlechter dabei weg kommt.

Retro Feeling vs. Daily Setup: Für ein optimales Spielerlebnis empfiehlt sich bei einem Flachbildschirm die Wiedergabe über die Playstation 3 über das HDMI-Kabel. Mir persönlich gefällt die Performance aber am besten auf der Playstation 2 - über ein RGB-Kabel. Auch die Steuerung auf der PS3 kommt mir deutlich träger vor.

Status Update: Die Hintergrundgrafiken der Arenen sind immer noch nett anzusehen. Sie bestehen zwar nur aus einer Textur, sind aber stets passend und für die damalige Technik relativ hochauflösend. Zusammen mit dem Soundtrack und den gelungenen Sound-Effekten schaffen sie eine nette Atmosphäre.

Charakter-Auswahl: Im Gegensatz zu aktuellen Prügelspielen, muss man neue Kämpfer erst einmal freispielen. Das motiviert mich als Spieler generell, den Arcade-Modus mit jeder Figur durchzuspielen. Und die Schluss-Sequenzen der einzelnen Kämpfer sind auch ziemlich sehenswert. Einige der Charaktere sind an prominente Vorbilder angelehnt: z.B. Bruce Lee (Law), Jackie Chan (Lei), Arnold Schwarzenegger (Jack-2) und Steven Seagal (Baek). Namco brachte mit der Tekken-Reihe aber auch viele eigene Charaktere hervor wie Yoshimitsu, Kazuya oder Heihachi.


Tekken 1... 2...3? Meine Zusammenfassung zu den PS1-Teilen: Der erste Teil war noch etwas unausgereift und Tekken 3 war schon etwas zu umfangreich für ein klassisches Arcade-Game, dennoch ebenso flüssig und atmosphärisch gehalten. Das Gameplay bei Tekken 2 besticht hingegen durch eine simple Mischung aus Angriffen und Blocken: Schnell hat man ein paar Combos drauf, um seinen Gegner zu besiegen.

Unnützes Wissen: Während die KI bei aktuellen Kampfspielen oftmals im Stande ist, wiederholte Attacken leichter abzuwehren, kann man bei Tekken 2 mit simplen Angriffen und dem richtigen Timing relativ zügig durch den Arcade-Modus kommen.

Von mir gibt es für den enormen Dauer-Spielspaß und eine solide Technik eine Wertung von 90%!

Sonntag, 17. November 2013

VGA Das Retro-Magazin

"VGA" - das ist eigentlich eine Abkürzung für den alten Bildschirmanschluss "Video Graphics Array", den man in Zeiten von HDMI und 4K schon fast vergessen hat. 

An der Konsolenfront war dieser Anschluss relativ selten und die beiden Konsolen Dreamcast und Xbox 360 waren so ziemlich die einzigen, die diesen Anschluss unterstützten. Bei der alten Xbox 360 konnte so generell eine höhere Auflösung als über das mitgelieferte Komponentenkabel ausgegeben werden. Bei der Revision der Xbox 360 wurde dieses Feature dann vom HDMI-Port abgelöst. Und auf der Dreamcast wurden zumindest einige Titel für die sogenannte "VGA-Box" unterstützt.

"VGA Das Retro-Magazin" ist ein Blog, auf dem ich unvergessene Retro-Spiele noch einmal anzocke und anschließend reviewe. "Video Game Addict" - heißt das süchtig nach Videospielen? Nein, so wörtlich sollte man diese Abkürzung nicht nehmen. Im Leben haben mich Videospiele zwar irgendwie immer begleitet, um Zugfahrten, Urlaube und die Freizeit mitzugestalten, aber ich habe irgendwann aufgehört, mir jede aktuelle Konsole zu holen.

Zwar gefallen mir auch noch einige Titel für die Playstation 3, aber richtige Retro-Spiele haben etwas entspannendes, weniger komplexes und dafür einen hohen Dauerspielspaß. Die Spiele zocke ich am liebsten auf der Original-Konsole. Mittlerweile habe ich allerdings auch einige Games als Downloadversion. Denn manche Klassiker wie "Super Mario Land" oder "Crash Bandicoot" habe ich leider nicht mehr im Original, deshalb spiele ich sowas auf der PS3 oder dem 2DS.

Angefangen hat bei mir alles mit dem "GameBoy", gefolgt vom "Super Nintendo" - für mich die zeitlosesten Konsolen schlechthin. Heutzutage hat man zwar eine großartige Technik, die es selbst Smartphons erlaubt, die alten Games problemlos zu emulieren, doch neben der fehlenden Nostalgie, sind die Spiele natürlich am besten auf die Original-Hardware abgestimmt.

Auch bei den kostenpflichtigen Downloadversionen lohnt sich daher ein zweiter Blick, denn auch manche Gewohnheiten lassen sich nicht so einfach ablegen: Vielleicht gefallen einem die deutschen Synchronsprecher einfach besser oder man kann der japanischen Sprachausgabe eines Rollenspiels schlichtweg überhaupt nicht folgen. Vielleicht hat man mit einer Playstation-Portierung gerechnet und kriegt dann beim PSN trotzdem die Arcade-Version mit einer anderen Grafik und einer merkwürdigen Steuerung? Deshalb schaut erstmal, welche Version ihr da bekommt. Greift ansonsten besser zum Original.